oelstopp.sybrands.de

Bookmark and Share

Vorschläge zum Beenden der Oelkatastrophe im Golf von Mexiko


Übersicht Bohrloch "Deep Horizon"

Widerstände im Rohr anbringen (01.06.10)

Die Methode mit dem Einpressen von Schlamm hat ja offensichtlich wegen des enormen Drucks nicht funktioniert. Dazu kommt der nicht vorhandene Widerstand, so dass alles wieder genauso herausgepresst wird.
Daraus resultiert dass eventuell durch zusätzliche Widerstände mehr erreicht werden kann.

Man könnte dazu in dem Rohr aus dem das Öl nach oben gelangt seitlich Metallstäbe hineinbohren. Falls möglich einmal ganz durchs Rohr, oder auch nur bis zum "Anschlag". Anschließend kann man möglichst grobes Material (z. b. wie vorher) hineinpumpen. Gut geeignet könnten irgendwelche "Stoffe" sein, die an den Metallstäben hängenbleiben (Beispiel: Netze, Draht, Stoff etc.) Was man nimmt hängt natürlich vor allem vom Innendurchmesser der Zuleitung ab (mir liegen momentan leider keine Maße vor)..
Einfach ausgedückt: Man versucht das zu erreichen was oft beim Abfluss-Sieb von Duschen passiert, wenn das Abflusssieb verstopft ist. Hier sind es meistens vor allem die Haare in denen sich dann diverse andere "Materialien" verfangen.

Scheiben am Meeresboden über Bohrloch stülpen (01.06.10)

Wenn man ein dünnes Stahlrohr oder ein Gestänge so tief wie möglich in das Leck verankert könnte man an diesem Scheiben aus Metall, Gummi oder anderen Materialien hinunterlassen. Dabei würden dann durch den Druck lediglich die Scheiben hochgedrückt. Durch eine immer größere Anzahl von Scheiben würde der Widerstand immer größer werden. Parallel dazu könnte versucht werden die dann eventuell kleiner werdende Austrittsstelle ganz abzudichten.

Inwiefern dies realistisch ist kann ich nicht beurteilen, da ja offenbar eine 'komplexere Anlage' über dem Leck installiert ist. Die Methode setzt optimalerweise voraus, dass das Leck direkt am Meeresboden abgedichtet wird. Der gesamte Überbau müßte also zuvor beseitigt werden.

Scheiben am Hauptleck über Bohrloch stülpen (01.06.10)

Wenn man ein dünnes Stahlrohr oder ein Gestänge so tief wie möglich in das Leck verankert könnte man an diesem Scheiben aus Metall, Gummi oder anderen Materialien hinunterlassen. Dabei würden dann durch den Druck lediglich die Scheiben hochgedrückt. Durch eine immer größere Anzahl von Scheiben würde der Widerstand immer größer werden.

Dass man das Gestänge durch das derzeitige Leck einführen kann ist eher unwahrscheinlich. Also müßte man wie beim für demnächst geplanten Versuch zuvor die Leitung kappen. Daher könnte diese Methode insbesondere in Frage kommen, wenn der geplante Versuch scheitert, das Leck abzudichten und durch eine wahrscheinlich grösser gewordene Öffnung noch mehr Öl ausfliesst.

Netz um Leck spannen (02.06.10)

Man könnte versuchen ein (engmaschiges) Netz über das Leck zu spannen. Dieses könnte wahrscheinlich relativ gut unter dem Leck befestigt werden. Das Netz (oder auch Drahtgitter etc.) müßte natürlich entsprechend stabil sein. Ein deraritiges Netz würde dem Öldruch zunächst wenig Widerstand entgegensetzen, was das Anbringen erleichtert. Später würden sich dort gröbere und noch später feinere Materialien verfangen und das Leck langsam abdichten.

Hierzu könnte man natürlich - wie bei einem anderen Versuch bereits durchgeführt - entsprechende Materialien in pressen.

Leck umwickeln (02.06.10)

Viele der diskutierten Maßnahmen sind angesichts der Wassertiefe nur sehr schwer durchführbar, da man nur mit Robotern arbeiten kann. Eine verhältnißmäßig einfach Möglichkeit stellt das abdichten des Lecks mit Hilfe von stoff-ähnlichen Material von der Rolle da. Das Material müßte dünn und elastisch genug sein, damit es sich auf eine Rolle wickeln läßt.
Der Anfang der Rolle wird unter dem Leck befestigt. Anschließend wird die Rolle in Richtung des Lecks abgewickelt wobei dann nach und nach das Leck abgedichtet wird.
Der Vorteil dieser Methode ist schnell ersichtlich: Es sind keine umfangreichen und riskanten Maßnahmen erforderlich. Der Aufwand ist außerordentlich gering.
Eine Schwierigkeit könnte die Steuerung des Roboters sein. Außerdem muss beim Abdecken des Lecks der enorme Druck berücksichtigt werden.

Kleineres Leck abdecken (02.06.10)

Nach meherern Grafiken zu urteilen gibt es ein kleineres Leck am Ende der zerstörten Steigleitung die auf dem Meeresboden liegt. Dieses Leck müßte relativ einfach abzudecken sein. Beispielsweise könnte man zunächst ein passendes flaches Betonrohr über das Leck stülpen. Eventuell muss eine Einkerbung für die Leitung angebracht werden. Anschließend werden die Ränder des Betonrohrs abgedichtet. Zu guter letzt kommt ein Metalldeckel drauf der eventuell noch beschwert werden muss.

Alternativ kann mann auch einen rechteckigen Betonkasten benutzen in dem man auf zwei Seiten Rillen anbringt in die man dann eine passende Metallplatte hineinschiebt.


Chronik zu dieser Website

Impressum: Internet-Service Jörg Siebrands, Lüneburger Schanze 1, 21614 Buxtehude